"Mich interessiert, wie es anderen Frauen mit (erfolglosen) icsi-versuchen geht."
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Kinderwunsch-icsi: Gedankenaustausch
"Mich interessiert, wie es anderen Frauen mit (erfolglosen) icsi-versuchen geht."
Eine Leihmutter aus Ostflandern hatte nach der Geburt des Säuglings im Februar dieses Jahres das Kind nicht, wie vereinbart, an das Paar abgegeben, das die Leihmutterschaft in Auftrag gegeben hat. Stattdessen verkaufte die junge Mutter das kleine Mädchen für 15 000 Euro über das Internet an ein niederländisches Ehepaar aus dem Raum Utrecht.
Dem leiblichen Vater und seiner Lebensgefährtin erklärte sie, sie habe eine Fehlgeburt erlitten. Von ihnen hatte die Leihmutter bereits ebenfalls 10 000 Euro für die medizinische Betreuung während der Schwangerschaft kassiert.
Eine neue vergleichende Studie der Familienkommission der Bundesregierung und des Bundesfamilienministeriums belegt eine immer weiter aufklaffende Schere. Nein diesmal nicht die Einkommensschere, sondern die auseinanderdriftenden Vorstellungen von Frau und Mann zu obigem Thema. Deutsche Männer wollen demnach Karriere statt Kinder, und zwar ganze 67 Prozent davon. Im Gegensatz dazu pflegen bei den Damen nur 21 Prozent diese Einstellung.
Während 15% aller Paare im Alter zwischen 20 und 40 Jahren einen unerfüllten Kinderwunsch haben, geht die gesellschaftliche Bewegung in die andere Richtung, wie das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden mitteilte. In einer früheren Untersuchung im Jahre 1992 wünschten sich nur 9,9% der Frauen und 11,8% der Männer keine Kinder, in der aktuellen Studie sind es 14,6% bzw. 26,3%.
Floris Theorie ist, das man, wenn man ein Baby anschaut glücklich ist. Es muss nicht das eigene sein. Sonst würde es nicht so viele Kinderwagengucker geben. (Ich bin ja selbst einer... und ich schau nicht nur in meinen!) Demnach sind Gesellschaften, in denen es viele Kinder zu sehen gibt glücklicher.Sicherlich stimmt dies nur bedingt. Die Frau, welche einen unerfüllten Kinderwunsch hat und in der Kirche dem Chor lauschen möchte, dürfte von Klein Fiona ziemlich genervt sein. Aber mal abgesehen von diesem etwas egozentrischen Sendungsbewußtsein junger Mütter, mag an der Theorie etwas dran sein.