25.4.14

Einige User haben sich über ungefragte Weiterleitungen in unserem Forum auf wunschkinder.net beschwert.

Einige User haben sich über ungefragte Weiterleitungen in unserem Forum auf wunschkinder.net beschwert. Das Problem trat offen bar ausschließlich bei Iphones auf. Mein Wunsch und meine Hoffnung ist, dass sich das nun gebessert hat oder gar behoben ist.
http://www.wunschkinder.net/aktuell/neuigkeiten-und-termine/in-eigener-sache/nervige-werbung-im-forum-auf-smartphones-5453/?utm_content=buffer22cfe&utm_medium=social&utm_source=plus.google.com&utm_campaign=buffer

17.4.14

Bundesärztekammer - Westfalen-Lippe: NRW-Kabinett beschließt Gesetz über Zulassung von PID-Zentren

Bundesärztekammer - Westfalen-Lippe: NRW-Kabinett beschließt Gesetz über Zulassung von PID-Zentren
http://feedly.com/k/1n9APbh

Ist immer nur das Alter der Frauen schuld?

Ist immer nur das Alter der Frauen schuld? Es gibt zahlreiche gute Belege für den leider negativen Einfluss des mütterlichen Alters auf die Nachkommen. Aber auch das Alter der Väter kann zu Erkrankungen des Kindes führen. Man vermutet sogenannte epigenetische Ursachen. Eine deutsche Studie untersucht diesen ZUsammenhang.
http://www.medizin-aspekte.de/Alte-Vaeter-und-ihre-Spermien_49227.html?utm_content=buffer12f93&utm_medium=social&utm_source=plus.google.com&utm_campaign=buffer

Mit diesem Interview möchte die Mutter zweier Kinder anderen Betroffenen Mut machen

Mit diesem Interview möchte die Mutter zweier Kinder anderen Betroffenen Mut machen
http://www.gala.de/stars/news/newsfeed/lily-allen-sie-spricht-ueber-ihre-fehlgeburt_1080963.html?utm_content=buffer57c11&utm_medium=social&utm_source=plus.google.com&utm_campaign=buffer

Eizellen- und Spermienspende in Italien wieder erlaubt?

Eizellen- und Spermienspende in Italien wieder erlaubt?
Das Verfassungsgericht hat einen Teil des seit zehn Jahren geltenden Gesetzes, das die künstliche Befruchtung mit Samen oder Eizellen Dritter verbietet, für nicht rechtskonform erklärt.
http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europastaaten/621584_Schock-Urteil-zur-kuenstlichen-Befruchtung.html?utm_content=buffer360b5&utm_medium=social&utm_source=plus.google.com&utm_campaign=buffer

16.4.14

Lewitscharoff lernt es nicht mehr.

Lewitscharoff lernt es nicht mehr. Sie redet sich dümmlich um Kopf und Kragen und literaturbeseelte Feingeister bedanken sich mit artigem Applaus. Man weiß nicht, was schlimmer ist: Lewitscharoffs Kritikresistenz, ihre offensichtliche Unlust, sich mit dem Thema unerfüllter Kinderwunsch wirklich ernsthaft auseinanderzusetzen oder die wohlwollende Reaktion des Publikums darauf.
http://www.haz.de/Nachrichten/Kultur/Uebersicht/Sibylle-Lewitscharoff-ueber-Samenspenden-Leihmuetterschaft-und-kuenstliche-Befruchtung?utm_content=buffer66379&utm_medium=social&utm_source=plus.google.com&utm_campaign=buffer

Ernährung bei Kinderwunsch.

Ernährung bei Kinderwunsch. Nichts wirklich Neues und das Thema Stress bei Kinderwunsch wird - wie so oft - überbewertet. Aber für manchen vielleicht dennoch interessant.
http://www.news.de/gesundheit/855519092/ernaehrung-bei-kinderwunsch-so-helfen-sie-der-schwangerschaft-auf-die-spruenge/1/?utm_content=buffer5b9e5&utm_medium=social&utm_source=plus.google.com&utm_campaign=buffer

14.4.14

ASS kann Fehlgeburten verhindern.

ASS kann Fehlgeburten verhindern. Aber auch eine neue Studie zu diesem Thema kann die Frage nach der Wirksamkeit nicht sicher beantworten. Möglicherweise profitieren Untergruppen davon.
http://www.wunschkinder.net/aktuell/wissenschaft/fehlgeburt/ass-kann-fehlgeburten-verhindern-5426/?utm_content=buffera8831&utm_medium=social&utm_source=plus.google.com&utm_campaign=buffer

13.4.14

Blutungen am 11 Tag nach Transfer. War es das schon?

Blutungen am 11 Tag nach Transfer. War es das schon?
Warum leider der Transfer nicht die richtige Bezugsgröße ist:
http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?1,7903429&utm_content=buffera9fef&utm_medium=social&utm_source=plus.google.com&utm_campaign=buffer

Was passiert in meinem Babybauch - Woche für Woche? #schwangerschaft #kinderwunsch #baby #urbia

Originally shared by urbia - Wir lieben Familie

Was passiert in meinem Babybauch - Woche für Woche? #schwangerschaft   #kinderwunsch   #baby   #urbia  
http://www.urbia.de/magazin/schwangerschaft/schwangerschaftskalender

10.4.14

"Forscher der Universität Freiburg haben Keimzellen, die normalerweise zu Eizellen und Spermien werden, zu Hirn- und...

"Forscher der Universität Freiburg haben Keimzellen, die normalerweise zu Eizellen und Spermien werden, zu Hirn- und Körperzellen umgewandelt. Dazu mussten sie nicht in den genetischen Code eingreifen - es genügte, zwei bestimmte Eiweisse zu blockieren. Womöglich funktioniert dies auch bei Krebszellen."
http://www.schweizerbauer.ch/vermischtes/allerlei/hirnzellen-statt-ei--und-samenzellen-15591.html?utm_content=buffer778ed&utm_medium=social&utm_source=plus.google.com&utm_campaign=buffer

Der private Markt für Samenspenden: Der verdeckte Samenspender

Der private Markt für Samenspenden: Der verdeckte Samenspender
http://www.annabelle.ch/liebe/familie/kinderwunsch-verdeckte-samenspender-33328?page=0,5&utm_content=buffer60b0f&utm_medium=social&utm_source=plus.google.com&utm_campaign=buffer

28.3.14

Liste der Krankenkassen mit Zusatzleistungen bei künstlicher Befruchtung aktualisiert

Liste der Krankenkassen mit Zusatzleistungen bei künstlicher Befruchtung aktualisiert
http://www.wunschkinder.net/aktuell/gesellschaft/krankenkassen/5423-5423/?utm_content=buffer065e6&utm_medium=social&utm_source=plus.google.com&utm_campaign=buffer

"Der Prozentsatz der Fehlgeburten sank bei Frauen mit vier und neun Einzellen auf 15,5 Prozent.

"Der Prozentsatz der Fehlgeburten sank bei Frauen mit vier und neun Einzellen auf 15,5 Prozent. Bei zehn bis 14 Eizellen waren es 13,8 Prozent. Das durchschnittliche Risiko einer Fehlgeburt liegt bei 15 Prozent. Laut Sesh Sunkara vom King's College London könnte die Studie Hinweise auf neue Risikofaktoren wie Operationen an den Eierstöcken liefern, wenn die Zahl der entstehenden Eizellen verringert wird.

Die Forscher vermuten, dass die Tatsache, dass Frauen mit weniger Eizellen häufiger eine Fehlgeburt erleiden, darauf hinweist, dass die Qualität dieser Eizellen geringer sein muss. Neil McClure von der Queen's University http://buff.ly/1gvHOHX zufolge steht die Bildung von weniger Eizellen in Zusammenhang mit dem Alter einer Frau. Junge Frauen verfügten über große Mengen gesunder Eizellen. Ihre Anzahl und Qualität nimmt mit zunehmendem Alter ab. Die jungen Studienteilnehmerinnen, die weniger Eizellen hatten, dürften sich vor dem Beginn einer verfrühten Menopause befunden haben. Das sei häufiger der Fall als man allgemein annehmen würde.

Entscheidungshilfe

Siobhan Quenby von der University of Warwick erklärt, dass die Studie für sie eine große Hilfe ist. Sie habe viele Fälle erlebt, in denen es nach einer IVF zu einer Fehlgeburt gekommen sei. Der Zusammenhang zwischen einer geringen Anzahl an Eizellen und der Qualität dieser könnte wichtig sein, wenn es darum geht, Menschen bei der Entscheidung zu unterstützen, ob sie sich für einen weiteren Versuch einer künstlichen Befruchtung entscheiden sollten. Die Forschungsergebnisse wurden im Fachmagazin BJOG http://buff.ly/1gvHOHY veröffentlicht."
http://www.pressetext.com/news/20140321010?utm_content=buffer6291b&utm_medium=social&utm_source=plus.google.com&utm_campaign=buffer

21.3.14

Ab wann soll man denn Proteine zu sich nehmen, um eine Überstimulation zu vermeiden/verhüten?

Ab wann soll man denn Proteine zu sich nehmen, um eine Überstimulation zu vermeiden/verhüten? Eiweiß schon mit Stimulationsbeginn?
http://t.co/H4xxrJU7P0

19.3.14

How to get pregnant: 7 facts that men don't know about fertility

How to get pregnant: 7 facts that men don't know about fertility
http://buff.ly/1oqvCKi

18.3.14

Mal wieder ein Griff in die Mottenkiste.

Mal wieder ein Griff in die Mottenkiste. Immer weider wird gefragt, ob Verkehr nach Transfer nicht nur nicht schadet, sondern sogar helfen könnte. Dazu gibt es wenig Studien, aber Hinweise auf mögliche Vorteile sind vorhanden
http://buff.ly/1ohfM4K

17.3.14

Was sind Heat Shock Proteine? Kann HSP60 eine Schwangerschaft verhindern?

Was sind Heat Shock Proteine? Kann HSP60 eine Schwangerschaft verhindern?
http://t.co/Ny0xntx95D

In Vitro Maturation: Committee opinion paper by ASRM

In Vitro Maturation: Committee opinion paper by ASRM

"Still Experimental, success rates lower than previously expected" [PDF]
http://buff.ly/1iRN9Yv

16.3.14

Der Beipackzettel dient der juristischen Absicherung des Herstellers, nicht der Information. Beispiel: Utrogest.

Der Beipackzettel dient der juristischen Absicherung des Herstellers, nicht der Information. Beispiel: Utrogest.
http://t.co/SL86moT78Q

15.3.14

Literatur: Medizinethiker redet gegen Lewitscharoff - „Sie bringt ein diffuses Unwohlsein zum Ausdruck".

Literatur: Medizinethiker redet gegen Lewitscharoff - „Sie bringt ein diffuses Unwohlsein zum Ausdruck".
http://feedly.com/k/Nb96Y1

ZDF neo widmet sich der Frage "wie werde ich möglichst schnell schwanger? Gibt es Geheimrezepte?

ZDF neo widmet sich der Frage "wie werde ich möglichst schnell schwanger? Gibt es Geheimrezepte?
http://feedly.com/k/Nb78a0

14.3.14

Kinderwunsch: Förderung in Sachsen-Anhalt wird ausgeweitet"

Kinderwunsch: Förderung in Sachsen-Anhalt wird ausgeweitet"
http://feedly.com/k/Nb5HbL

Lesenswerter Leitartikel zum Mitochondrien-Ersatz durch Zellkerntransfer zur Vermeidung von Mitochondropathien

Lesenswerter Leitartikel zum Mitochondrien-Ersatz durch Zellkerntransfer zur Vermeidung von Mitochondropathien
http://feedly.com/k/1fWehYD

12.3.14

Ziemlich schick: Video der frühen Implantation eines Embryos von Forschern aus Cambridge.

Ziemlich schick: Video der frühen Implantation eines Embryos von Forschern aus Cambridge. Mal sehen, ob uns das weiterhilft.
http://buff.ly/1lA1dYs

10.3.14

Wer heute bereits wieder diese Nachricht "500 internal Server Error" sieht statt unserer Seiten, hat leider nichts...

Wer heute bereits wieder diese Nachricht "500 internal Server Error" sieht statt unserer Seiten, hat leider nichts falsch gemacht (man gibt ja als Seitenbetreiber gerne immer den Besuchern die Schuld an allem )sondern es handelt sich um eine Problem, welches in den letzten Tagen immer häufiger auftritt.

Aktuell können wir nicht sagen, woran es liegt, die Techniker des Providers (den Leuten, die den Server betreiben auf dem unsere Seiten liegen) suchen jedoch danach.

Ich hoffe, dass wir das demnächst wieder in den Griff bekommen.

6.3.14

Danke, Niggi "Büchner-Preisträgerin ekelt sich vor auf “abartigen Wegen” gezeugten Halbmenschen" Stefan Niggemeier

Danke, Niggi "Büchner-Preisträgerin ekelt sich vor auf “abartigen Wegen” gezeugten Halbmenschen" Stefan Niggemeier
http://buff.ly/1dvqIIw

Ich halte Fr.

Ich halte Fr. Sibylle Lewitscharoff für ein widerwärtiges Geschöpf. Und das hat sie sich ausschließlich selbst zuzuschreiben
http://buff.ly/1f10EWD

3.3.14

Social Freezing: Anhalten der biologischen Uhr durch Einfrieren von Eizellen Powerpoint-Präsentation von Dr.

Social Freezing: Anhalten der biologischen Uhr durch Einfrieren von Eizellen Powerpoint-Präsentation von Dr. Elmar Breitbach
http://buff.ly/1gLD662

28.2.14

Niedersachsen weitet Unterstützung aus: Es werden auch Behandlungen unterstützt, die nicht in Niedersachsen...

Niedersachsen weitet Unterstützung aus: Es werden auch Behandlungen unterstützt, die nicht in Niedersachsen durchgeführt werden
http://www.wunschkinder.net/aktuell/gesellschaft/politik/niedersachsen-weitet-unterstuetzung-aus-5421/

27.2.14

Ein etwas langatmiger aber ausführlicher Film zur Erklärung der Menogon-Anwendung. Also wie ziehe ich es auf etc.

Ein etwas langatmiger aber ausführlicher Film zur Erklärung der Menogon-Anwendung. Also wie ziehe ich es auf etc.
http://www.youtube.com/watch?v=f8it2i7BOYQ

25.2.14

In England ist es schon genehmigt, nun wird auch in den USA über den Zellkerntransfer diskutiert, der mitochondrial...

In England ist es schon genehmigt, nun wird auch in den USA über den Zellkerntransfer diskutiert, der mitochondrial vererbte Erkrankungen vermeiden helfen soll. New York Times: Genetically Modified Babies.
http://www.nytimes.com/2014/02/24/opinion/genetically-modified-babies.html?nl=todaysheadlines&emc=edit_ee_20140225&_r=1

Wie lange hält der Effekt eines Endometriumsscratchings?

Wie lange hält der Effekt eines Endometriumsscratchings?
http://t.co/jwz7F88oNT

18.2.14

61.740 Kinder nach IVF in den USA im vorletzten Jahr gezeugt. So viele Kinder wie in Deutschland Behandlungen

61.740 Kinder nach IVF in den USA im vorletzten Jahr gezeugt. So viele Kinder wie in Deutschland Behandlungen
http://buff.ly/1eMCnhV

17.2.14

Wird immer wieder gefragt, daher nochmal den Link zu "Haare färben bei Kinderwunsch und Schwangerschaft" geht das?

Wird immer wieder gefragt, daher nochmal den Link zu "Haare färben bei Kinderwunsch und Schwangerschaft" geht das?
http://buff.ly/1bC0NQO

12.2.14

Warum heißt die Autoimmunerkrankung der Schilddrüse eigentlich "Hashimoto"?

Warum heißt die Autoimmunerkrankung der Schilddrüse eigentlich "Hashimoto"?
http://www.flickr.com/photos/breitbach/12485202624/

Aus dem Forum: Die Gabe von synthetischem Gelbköperhormon in der zweiten Zyklushälfte.

Aus dem Forum: Die Gabe von synthetischem Gelbköperhormon in der zweiten Zyklushälfte. Mehr als Zykluskosmetik? Man kann es machen, sollte sich aber nicht zu sehr darauf verlassen. Es gibt bessere Wege.
http://t.co/WRnXGgUin2

10.2.14

Klar regulierte Prozesse können und sollen das verhindern.

Klar regulierte Prozesse können und sollen das verhindern. IN England sind nun wiederholt eingefrorene Embryonen verworfen worden.

IVF clinic destroys woman’s last-chance embryos
http://buff.ly/1fOWVcc

9.2.14

Aus dem Forum: Darf man Kinder mit in die Kinderwunsch-Sprechstunde nehmen?

Aus dem Forum: Darf man Kinder mit in die Kinderwunsch-Sprechstunde nehmen?
http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?1,7823901

Hormonbehandlung anfangen, obwohl der Mann am WE Alkohol trinkt? Wie wichtig ist es, dass der Mann darauf verzichtet?

Hormonbehandlung anfangen, obwohl der Mann am WE Alkohol trinkt? Wie wichtig ist es, dass der Mann darauf verzichtet?

Und kann man vom Partner die Solidarität einfordern, auch wenn es medizinisch nicht zwingend notwendig ist?
http://t.co/7TqPu9vzS0

7.2.14

Chromosomenuntersuchung vor ICSI- ja oder nein? Weshalb wird es empfohlen?

Chromosomenuntersuchung vor ICSI- ja oder nein? Weshalb wird es empfohlen?
http://t.co/VjX7RQoqC6

5.2.14

Warum gibt eigentlich niemand zu, in Behandlung wegen Kinderwunschs (gewesen) zu sein?

Warum gibt eigentlich niemand zu, in Behandlung wegen Kinderwunschs (gewesen) zu sein?
http://t.co/wJVS5Uzxy9

4.2.14

Was kann man tun, wenn sich Embryonen wiederholt nicht dauerhaft einnisten?

Was kann man tun, wenn sich Embryonen wiederholt nicht dauerhaft einnisten?
http://t.co/lhjLL1JvqL

Wie eine neue Studie an Mäusen zeigt, schützt die Samenflüssigkeit nicht nur die Spermien, sondern fördert auch die...

Wie eine neue Studie an Mäusen zeigt, schützt die Samenflüssigkeit nicht nur die Spermien, sondern fördert auch die Entwicklung der befruchteten Eizelle.
http://feedly.com/k/1cKKH5L

3.2.14

Cannabiskonsum der Mutter schadet Hirnentwicklung der Föten

Cannabiskonsum der Mutter schadet Hirnentwicklung der Föten
http://feedly.com/k/1cKJH1A

Rund 2800 künstliche Befruchtungen in Sachsen gefördert

Rund 2800 künstliche Befruchtungen in Sachsen gefördert
http://feedly.com/e/32zL0fT0

2.2.14

Weltweite Geburtenraten


Weltweite Geburtenraten

1.2.14

Testen oder nicht testen, das ist hier die Frage...

Testen oder nicht testen, das ist hier die Frage...

Wenn man diese Frage bereits stellen muss, ist die Antwort klar: Nicht testen!

30.1.14

Anlässlich einer aktuellen Frage aus dem Forum hier noch einmal ein Verweis auf einen älteren, aber immer noch...

Anlässlich einer aktuellen Frage aus dem Forum hier noch einmal ein Verweis auf einen älteren, aber immer noch aktuellen Artikel: Unter welchen Voraussetzungen lohnt sich eine Insemination?
http://buff.ly/1feNRP4

29.1.14

"Gebärmutter-Transplantationen in Schweden bei neun Frauen geglückt - T-Online"

"Gebärmutter-Transplantationen in Schweden bei neun Frauen geglückt - T-Online"
http://feedly.com/e/ohSxUyWm

24.1.14

Geld hilft, aber allein weckt es keinen Kinderwunsch. Widersprüchliche Familienpolitik

Geld hilft, aber allein weckt es keinen Kinderwunsch. Widersprüchliche Familienpolitik
http://feedly.com/e/0ufnzNOp

21.1.14

Oldie packt's beim 13.

Oldie packt's beim 13. Anlauf Es ist schon Wahnsinn, was manche Frauen/Paare so durchhalten. Manchmal lohnt es sich auch. Leider wei man nur nicht immer bei wem und wann
http://t.co/dSUvKSYLhj

20.1.14

Österreich: Verfassungsgericht sieht "Schutz der Familie" nicht als Argument gegen Behandlung lesbischer Paare

Österreich: Verfassungsgericht sieht "Schutz der Familie" nicht als Argument gegen Behandlung lesbischer Paare
http://buff.ly/1jmdcIa

17.1.14

Firma Steifensand beweist Humor und nimmt unsere Glosse zu ihren Bürostühlen für Männer auf ihre Homepage

Firma Steifensand beweist Humor und nimmt unsere Glosse zu ihren Bürostühlen für Männer auf ihre Homepage
http://buff.ly/1j40wph

16.1.14

In Schweden ist eine größere Studie zur Transplantation von Gebärmüttern geplant

In Schweden ist eine größere Studie zur Transplantation von Gebärmüttern geplant
http://www.bbc.co.uk/news/health-25716446

15.1.14

Ist es sinnvoll bei unerfülltem Kinderwunsch ohne Diagnose (idiopathische Sterilität) eine Insemination zu machen?

Ist es sinnvoll bei unerfülltem Kinderwunsch ohne Diagnose (idiopathische Sterilität) eine Insemination zu machen?
http://buff.ly/1d7zA2e

Kurzfilm aus dem Labor.

Kurzfilm aus dem Labor. Heute: „Wuselnde Spermien“ [8 sek, also echt kurz] by Elmar Breitbach (ElmarBreitbach) on Mobypicture
http://www.mobypicture.com/user/ElmarBreitbach/view/16468484

13.1.14

Künstliche Befruchtung: IVF nach Eizellspende immer erfolgreicher Daten aus den US-amerikanischen Register ...

Künstliche Befruchtung: IVF nach Eizellspende immer erfolgreicher Daten aus den US-amerikanischen Register http://buff.ly/1aeQ6Ra
http://buff.ly/1cTsBxb

Twittern, pressen, twittern. Ruth Irio überträgt den Verlauf ihre Hausgeburt auf Twitter

Twittern, pressen, twittern. Ruth Irio überträgt den Verlauf ihre Hausgeburt auf Twitter
http://buff.ly/1cRJVCK

26.12.13

Yahoo berichtet: Künstliche Befruchtung: Inderin hat zehn Totgeburten in einer Nacht.

Yahoo berichtet: Künstliche Befruchtung: Inderin hat zehn Totgeburten in einer Nacht. Das stimmt natürlich so nicht. Das war keine künstliche Befruchtung, sondern eine Hormonbehandlung. Und ganz offenbar wurde die Behandlung nicht mit Ultraschall kontrolliert. Und auch die Schwangerschaft nicht, denn die Mehrlingsschwangerschaft war der Frau nicht bekannt.

Eine wirklich schreckliche und ganz und gar unweihnachtliche Geschichte
http://buff.ly/18N4xxe

21.12.13

Embryonenspende in Deutschland. Ist das juristisch möglich? Das "Netzwerk Embryonenspende sagt Ja"

Embryonenspende in Deutschland. Ist das juristisch möglich? Das "Netzwerk Embryonenspende sagt Ja"
http://buff.ly/18CRb6P

Neues Eizellenscreening: Theoretisch könnten die Schwangerschaftsraten auf 60% ansteigen.

Neues Eizellenscreening: Theoretisch könnten die Schwangerschaftsraten auf 60% ansteigen. Jedoch ist die Methode noch nicht ausgereift. Und es stellt sich die Frage, wie fehleranfällig sie ist. Vor allem, ob evtl. auch gesunde Eizellen verlorengehen könnten BBB: "IVF success rate 'could be doubled'
http://buff.ly/1jorUC5

19.4.13

Fehlgeburt: Abwarten statt Operation?

Meistens wird bei einer Fehlgeburt eine Ausschabung empfohlen, wenn sie nicht von alleine abblutet, berichtet fehlgeburten.net. Viele Frauenärzte sind inzwischen jedoch der Auffassung, dass dies nur noch selten wirklich notwendig ist und Abwarten oftmals besser ist. Es scheint kein Problem zu sein, auch über einen längeren Zeitraum abzuwarten, berichtet die ZEIT:

Dennoch würden viele Frauen gar nicht erst vor die Wahl gestellt, kritisiert Franz Kainer, Leiter des Perinatalzentrums an der Frauenklinik der LMU München. "Dabei ist die konservative Methode bei einer frühen Fehlgeburt meist sicherer als die Ausschabung." Kainer ist überzeugt: In den nächsten Jahren werde sich immer mehr herausstellen, dass eine Ausschabung nicht erforderlich ist. Viele Mediziner wüssten das auch. "Nur leider hapert es an der allgemeinen Umsetzung dieses Wissens."

In dem Artikel der ZEIT wird über eine Frau berichtet, die sich zu dem Eingriff gedrängt fühlte und nun gegen ihre Ärzte vor Gericht zieht. Der Gutachter wies darauf hin, dass die Ausschabung Standard sei. Vermutlich wird man den behandelnden Ärzten keinen Vorwurf machen können, wenn sie nicht auf Alternativen hingewiesen haben. Wenn diese Klage jedoch ein Umdenken zur Folge hat, wäre auch bereits etwas gewonnen.

14.1.12

Antikörper gegen Mutterkuchen möglicherweise verantwortlich für Fehlgeburten

Forscher haben offenbar eine Ursache für gehäufte Fehlgeburten bei Frauen gefunden. Bei vielen Frauen mit zwei oder mehr Fehlgeburten wurden Antikörper gegen das Mutterkuchengewebe entdeckt, wie das Uniklinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München mitteilte.

Die Experten gehen davon aus, dass durch diese Antikörper das für die Schwangerschaft unerlässliche Mutterkuchengewebe als "Fremdkörper" abgestoßen wird, wodurch die Schwangerschaft dann keine Chance mehr hat, sich weiter zu entwickeln.

 

Mehr bei innovations-report.de via fehlgeburt.net

7.1.12

Kinderwunsch und gute Vorsätze für das Neue Jahr

Neues Jahr, neues Glück, lautet ein altes Sprichwort und so planen auch in 2012 viele Paare, eine Familie zu gründen. Dabei lohnt es sich, bereits im Vorfeld einige gesundheitliche Aspekte zu bedenken, da der weibliche Körper dem ungeborenen Kind neun Monate lang ein Zuhause bieten soll. „Grundsätzlich rate ich Frauen mit Kinderwunsch, ein gesundes Leben zu führen. Das heißt, sie sollten das Rauchen aufgeben, Alkohol nur in Maßen konsumieren und auf eine ausgewogene Ernährung sowie ausreichend körperliche Betätigung achten“, weiß Dr. Elmar Breitbach, Arzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin an der Deutschen Klinik Bad Münder. Des Weiteren sollten sie den Koffeinkonsum reduzieren und nicht mehr als drei Tassen Kaffee am Tag trinken. Doch auch abseits dieser gesunden Lebensführung gilt es, erste Vorkehrungen zu treffen.

Ärztlicher Check

Planen Paare ein Baby, erweist es sich nicht nur für chronisch Kranke oder unter Dauermedikamentation stehende Frauen als sinnvoll, bereits zu diesem Zeitpunkt den Gynäkologen des Vertrauens aufzusuchen. Beim Check untersucht der Mediziner beispielsweise das Blut, wodurch er unter anderem bestimmt, ob genug Antikörper gegen Röteln und Windpocken vorliegen. „Insbesondere in den ersten Monaten einer Schwangerschaft entsteht aufgrund einer derartigen Erkrankung ein lebensbedrohliches Risiko für das ungeborene Kind. Dem lässt sich jedoch mit einer einfachen Impfung vorbeugen“, erklärt Dr. Breitbach. Im Gespräch sollten Frauen des Weiteren auch starke Regelschmerzen oder unregelmäßige Monatsblutungen thematisieren, um Myome oder andersartige Wucherungen im Unterleib auszuschließen. Zusätzlich gilt es, sich bereits jetzt über die Bedeutung von Folsäure, ein für Zellteilungs- und Wachstumsprozesse wichtiges Vitamin, aufklären zu lassen und es gegebenenfalls ergänzend einzunehmen.

Wenn die Schwangerschaft ausbleibt

Doch nicht immer lässt sich der Wunsch nach Nachwuchs so schnell umsetzen, wie von vielen Paaren gewünscht. „Tritt trotz regelmäßigen ungeschützten Geschlechtsverkehrs innerhalb von einem Jahr keine Schwangerschaft ein, sollten Betroffene eine Kinderwunschklinik aufsuchen. Hier können mögliche Ursachen abgeklärt und eventuelle Sorgen und Zweifel ausgeräumt werden“, berichtet Dr. Breitbach aus seiner Praxis. Dabei gilt es, immer beide Partner in die Diagnostik mit einzubeziehen, da die Ursachen zu gleichen Teilen beim Mann und bei der Frau liegen. In der Regel zeigen Methoden der modernen Medizin dann aber eine Lösung auf: Knapp 70 Prozent aller betroffenen Paare gelangen mittels Therapie doch noch ans Ziel und bekommen den lang ersehnten Nachwuchs.

2.1.12

Und wenn man schon ein Kind hat?

Auch bei sekundärer Sterilität ist die Ursachenabklärung wichtig
Bei sekundärer Sterilität liegen oft die gleichen medizinischen Gründe vor wie bei Paaren, die vergebens auf ihr erstes Kind warten. Auch hier sind hormonelle Störungen, eingeschränkte Spermienqualität und Erkrankungen der Geschlechtsorgane die häufigsten Ursachen für das Ausbleiben einer weiteren Schwangerschaft. Deswegen sollte man auch in diesen Fällen eine sorgfältige Abklärung der möglichen Ursachen durchführen und nicht einfach davon ausgehen, dass es irgendwann schon einmal klappen wird, nur weil bereits ein Kind geboren wurde. Natürlich ist es schwer zu verstehen, dass die Familienplanung beim ersten Kind keine Probleme verursachte sich eine weitere Schwangerschaft jedoch einfach nicht einstellt. Beispielsweise kann auch bei der ersten Zeugung die Spermienqualität des Partners bereits eingeschränkt gewesen sein. Wenn dann allerdings auf Seiten der Frau keine Fruchtbarkeitseinschränkungen bestehen, ist es durchaus möglich, dass sich die erhoffte Schwangerschaft trotzdem einstellt. Einige Jahre später reicht dann schon eine unwesentliche altersbedingte Verminderung der weiblichen Fruchtbarkeit, um die mangelnde Spermienqualität nicht mehr ausgleichen zu können.


Späte Entscheidung für ein Kind kann ein Grund sein
Es gibt vielfältige Gründe für sekundäre Unfruchtbarkeit, jedoch spielt die späte Entscheidung für eine Familie häufig eine große Rolle. Mit dem 30. Lebensjahr sinkt die Fruchtbarkeit bei Mann und Frau langsam und mit Mitte dreißig deutlicher ab, sodass sich Prognosen für ein zweites Kind verschlechtern. Werden die Planungen für das zweite Kind dann erst wieder aufgenommen, dann ist zum einen die natürliche Fruchtbarkeit bereits vermindert und zum anderen können in der Zwischenzeit Erkrankungen aufgetreten sein, die eine weitere Schwangerschaft erschweren. Entzündungen der Eileiter, Myome, Endometriose und hormonelle Störungen sind einige der Faktoren, die dabei zum Tragen kommen können.


Sekundäre Sterilität ernst nehmen
Auch für Paare, die bereits ein Kind haben, erweist sich das Warten auf eine Schwangerschaft als stark belastend. Und von ärztlicher Seite ist dieser Wunsch nach dem zweiten Kind nicht weniger ernst zu nehmen
als jener bei noch gänzlich unerfülltem Kinderwunsch. In diesen Fällen sollte mit der gleichen Sorgfalt nach möglichen Ursachen gesucht werden wie bei Paaren ohne gemeinsame Kinder. Für Betroffene ist es auf jeden Fall ratsam, beim längeren Ausbleiben der ersehnten zweiten Schwangerschaft eine spezialisierte Kinderwunschpraxis oder -klinik aufzusuchen. Diese bieten umfangreiche Möglichkeiten zur Diagnostik und zur individuellen Behandlung.


Gezielte Behandlung
Speziell bei Elternpaaren mit einem erneuten Kinderwunsch streben Reproduktionsmediziner an, die vorhandene Fruchtbarkeit optimal zu unterstützen – jedoch nur so viel wie nötig bzw. so wenig wie möglich,
um keine zusätzlichen körperlichen Belastungen herbeizuführen. Hormonelle Störungen lassen sich beispielsweise durch eine angepasste und schonende Hormontherapie ausgleichen. Daneben stehen je nach vorliegender Störung auch verschiedene Verfahren der assistierten Befruchtung zur Verfügung. Im Fall einer geringen Einschränkung der Spermienqualität können Reproduktionsmediziner die Spermien bei der sogenanntenInsemination mit einem Katheter nahe an die Eizelle heranführen. Bei der sogenannten In-vitro-Fertilisation findet die Befruchtung außerhalb des Körpers statt. Dabei finden Eizelle und Spermium im Reagenzglas selbstständig zueinander. Anders bei der sogenannten ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion): Hier injizieren Spezialisten die Spermien direkt in die Eizelle. Somit kann einer Vielzahl der Paare zum ersehnten weiteren Kind verholfen werden.

13.4.11

Stress macht nicht unfruchtbar

Entgegen der immer wieder geäußerten anderslautenden Aussagen, ist Stress kein Problem, wenn es darum geht mit Hilfe einer künstlichen Befruchtung schwanger zu werden, wie die ZEIT berichtet.

Psychologen der Universität Cardiff werteten für ihre Studie, die kürzlich im British Medical Journal erschienen ist, Daten aus Untersuchungen an insgesamt 3583 Frauen zwischen 29 und 37 Jahren aus zehn Ländern aus, die sich zwischen 1985 und 2010 einer künstlichen Befruchtung unterzogen hatten.

Bei allen Teilnehmerinnen war vor Beginn der Behandlung anhand von standardisierten psychologischen Tests erhoben worden, ob und wie stark sie unter Ängsten und depressiver Verstimmung litten. Dann wurde geschaut, welche Frauen im nächsten Behandlungszyklus schwanger wurden.

In der Auswertung zeigte sich, dass die psychischen Symptome keinen erkennbaren Einfluss auf den Erfolg der Behandlung nahmen: Frauen, die zu Beginn über Anspannung und Nervosität klagten und sich große Sorgen machten, wurden genauso häufig schwanger wie psychisch weniger angespannte Altersgenossinnen.

23.9.10

Umfrage: PID zur Untersuchung auf Erbleiden stößt auf große Akzeptanz

Der Wunsch nach einer bestimmten Augen- oder Haarfarbe rechtfertigt keine Gentests zur Auswahl von Embryonen, die durch künstliche Befruchtung entstanden sind - der Verdacht auf eine schwere Erbkrankheit unter Umständen schon. So lässt sich das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Umfrage der "Apotheken Umschau" über die Einstellung der Deutschen zur so genannten Präimplantationsdiagnostik (PID) zusammenfassen. Demnach hält es immerhin fast jeder Fünfte (18,7 Prozent) für "völlig in Ordnung", wenn Paare, die auch auf natürlichem Weg Kinder bekommen könnten, mit Hilfe künstlicher Befruchtung und genetischer Auswahlverfahren vorab z. B. das Geschlecht ihrer Kinder bestimmen würden. Bei näherer Betrachtung sind jedoch nur 14,7 Prozent der Befragten dafür, Präimplantationsdiagnostik (PID) grundsätzlich zu erlauben. Fast jeder Zweite (43,5 Prozent) findet, dass die PID nur in Ausnahmefällen, z. B. bei begründetem Verdacht auf mögliche Erbkrankheiten, erlaubt sein sollte. 15,6 Prozent lehnen die PID generell ab, 26,2 Prozent haben sich hierzu noch keine Meinung gebildet. 70,2 Prozent würden nach dem Einpflanzen des Embryos in die Gebärmutter im Laufe einer künstlichen Befruchtung bei einer Fehlbildung oder Erbkrankheit dann aber auch eine Abtreibung befürworten. Lesen Sie im Brennpunkt der aktuellen "Apotheken Umschau" (September B), was Experten für und wider die Präimplantationsdiagnostik vorbringen.

Hintergrund:

Bei der Präimplantationsdiagnostik (PID) werden in der Regel mehrere Eizellen befruchtet. Im Reagenzglas entstehen mehrzellige Embryonen. Diese werden vor dem Einpflanzen in die Gebärmutter genetisch untersucht. Nur geeignete Embryonen werden ausgewählt, die anderen sterben ab. Kritiker sehen hier eine Entscheidung zwischen "lebenswert" und "lebensunwert". Das Verfahren ist deshalb ethisch umstritten. Bisher galt die Präimplantationsdiagnostik in Deutschland als verboten. Dies hat sich durch ein Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) im Juli geändert. Demnach ist in Fällen mit sehr hohem genetischen Risiko die PID nicht mehr strafbar.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage der "Apotheken Umschau" vom Juli/August 2010 durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.936 Personen ab 14 Jahren.

25.8.10

Zu Spät entschlossen? Das Aniston-Syndrom

Ist es ein Trend, dass sich junge Frauen zu spät der Familienplamung zuwenden und dann Probleme bekommen, schwanger zu werden?

«Wenn ich zehn Jahre zurück könnte, würde ich meinem jüngeren Ich einschärfen, sich ernsthafte Gedanken über eine zukünftige Familie zu machen. Ich würde ihm von meinen Zeitgenossinnen erzählen und ihren Problemen, schwanger zu werden, und ich würde mein 30-jähriges Ich ernsthaft fragen, ob es tatsächlich klug ist, auf den Rat unserer Mütter zu hören, und zuerst an die Karriere zu denken und erst dann an mögliche Kinder.»

Via Mama-Blog

104 mal Sex bis zum Eintritt einer Schwangerschaft

Das zeigt eine Umfrage von First Response, einer bekannten kanadischen Internet-Plattform für Fragen der Familienplanung.

Pille abgesetzt und gleich Schwanger? Das ist eher die Ausnahme. Die Wissenschaftler befragten 3000 Mütter und kamen nach Auswertung der Antworten zum Schluss: Durchschnittlich muss ein Paar 104 Mal miteinander schlafen, bis es ein Baby gibt.

Das bedeutet sechs Monate lang, drei bis viermal wöchentlich Sex. «104 Mal Sex klingt vielleicht nach viel», kommentiert Mike Smith, Sprecher von First Response. «Aber Sex machen, um ein Baby zu zeugen, das ist doch ziemlich aufregend.»
Naja, manche Frauen sehen es ernster, geben sich in dieser Sache sogar verbissen. Gemäss der Umfrage befiehlt eine von zehn Befragten ihren Ehemann mitten am Tag für Sex nach Hause – nur weil sie gerade den Eisprung hat.

Sex nach Stundenplan ist aber ein Lustkiller. Fast ein Drittel der Frauen meint, Sex werde langweilig, wenn er einzig darauf abziele, ein Kind zu machen. Rund 70 Prozent der Befragten wäre es deshalb am liebsten, würde das Wunschkind spontan und aus purer Liebe gezeugt. Dieses Ergebnis ist nicht weiter verwunderlich.

23.8.10

Grippeimpfung bei Kinderwunsch und Schwangerschaft

Schwangere durch eine Impfung vor Grippe zu schützen ist sinnvoll

Erstens enthält die übliche saisonale Grippevakzine keine Wirkverstärker.

Zweitens wurden in Schweden 30 000 Schwangere ohne Probleme mit Pandemrix® geimpft.

Drittens ist wissenschaftlich unstrittig, dass Impfungen mit Totimpfstoffen für Schwangere keine Risiken bergen.

Allerdings sind die Impfempfehlungen des Robert-Koch-Instituts zurückhaltend und geben für Schwangere keine erweiterte Impfempfehlung heraus, wie die Ärztezeitung bedauert

Für Frauen mit Kinderwunsch ist die Impfung jedoch ohne Einschränkung anzuraten.

22.8.10

Wissenschaftlerinnen bleiben oft kinderlos

Rund drei Viertel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Deutschlands Universitäten sind kinderlos. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veröffentlicht die Ergebnisse in einer Broschüre.

Den Ursachen und Zusammenhängen gingen zwei Forschungsprojekte auf den Grund, die aus Mitteln des BMBFs und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union gefördert wurden.
Ihre Ergebnisse fanden nun Eingang in die Broschüre: "Kinder - Wunsch und Wirklichkeit in der Wissenschaft", die das BMBF jetzt veröffentlicht. Sie liefert einen Überblick über die Problematik und formuliert grundlegende Anforderungen an familiengerechte Hochschulen. Hier kann man sie als PDF herunterladen


Die Hauptgründe für Kinderlosigkeit der Akademikerinnen sind anspruchsvolle Qualifizierungszeiten, befristete Beschäftigungsverhältnisse mit daraus resultierenden finanziellen Unsicherheiten und persönliche Umstände. Die wissenschaftliche Arbeitskultur muss deshalb geändert und gelungene Modelle zur verbesserten Vereinbarkeit von Wissenschaft und Elternschaft müssen in die Breite getragen werden. Dabei kann auch die Hochschulautonomie Motor sein, um bestehende Barrieren abzubauen.


"Diese Forschungsergebnisse sollten für zielgerichtete Maßnahmen genutzt werden. Mütter, Väter und Menschen mit familiärer Verantwortung müssen auch in Wissenschaft und Forschung chancengerechte, familienfreundliche Arbeitsstrukturen erhalten", fordert Bundesforschungsministerin Annette Schavan. "Das BMBF hat bereits im Rahmen des Professorinnenprogramms wichtige Anstöße für die notwendigen Veränderungen gegeben, indem es nachhaltige Gleichstellungsstrukturen an den Hochschulen fördert. Ohne familienfreundliche Arbeitsstrukturen ist eine zukunftsfähige Gestaltung des Wissenschaftsbetriebs nicht denkbar", betont Schavan.

10.8.10

Zink verbessert Reifung der Eizellen

Bei Mäusen konnte festgestellt werden, dass dieses Spurenelement von großer Bedeutung bei der Reifeteilung der Eizellen ist, die wiederum Voraussetzung für eine Befruchtung ist. Ist die Konzentration in der Eizelle zu niedrig, dann kommt es zu einem Stillstand der Eizellreifung. Alison Kim von der Northwestern University in Chicago und ihr Team stellten fest, dass Zink während des gesamten Reifeprozesses in deutlich größeren Mengen in den Eizellen von Mäusen vorkam als die anderen untersuchten Metalle Eisen und Kupfer.

Um nun festzustellen, welchen Einfluss diese höheren Konzentrationen des Spurenelements auf den Reifungsprozess haben, blockierten sie Kanäle, über die die Aufnahme in die Zelle erfolgt. In den so behandelten Zellen, kam es zu einem plötzlichen Stop der Reifeteilung und zwar immer in einem bestimmten Abschnitt des Prozesses (Telophase I).

Basierend auf diesen Ergebnissen sind nun Folgestudien geplant, in denen der Einfluss des Zink auf die die menschliche Fruchtbarkeit untersucht werden soll und ob eine zinkreiche Ernährung die wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft erhöht.

via Kinderwunsch-News

Die Kosten der künstlichen Befruchtung


Von den rund 685.000 Kindern, die im letzten Jahr das Licht der Welt erblickt haben, sind etwa 5.000 das Ergebnis einer künstlichen Befruchtung. In der Regel liegt die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, bei gesunden Paaren bei 30 Prozent pro Zyklus.

Die Ursachen für die ungewollte Kinderlosigkeit können sowohl beim Mann als auch bei der Frau liegen und bedürfen einer gründlichen Diagnose. Diese wird bei verheirateten Ehepaaren sowohl von der gesetzlichen als auch von der privaten Krankenkasse übernommen.

Unterstützung durch die Krankenkassen

Weitere Schritte im Rahmen der Sterilitätstherapie werden seit einer Gesetzesänderung von 2004 zur Hälfte von der jeweiligen Krankenkasse bezuschusst. Allerdings ist die Dauer begrenzt. Bei einer Insemination im natürlichen Zyklus (ohne Stimulation) zahlt die Krankenkasse die Hälfte bei bis zu acht Versuchen. Nach hormoneller Stimulation hat das Ehepaar drei Versuche, die bezuschusst werden. Eine IVF-Befruchtung (In-Vitro-Fertilisation) im Schälchen wird ebenso wie die intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) bis zu drei Mal zur Hälfte übernommen.
Grundsätzlich muss vor Behandlungsbeginn ein Antrag auf eine Kostenübernahme bei der Krankenkasse gestellt werden. Unterstützung gibt es dabei von den Kinderwunschkliniken bzw. -praxen. Wichtig: Die Antragstellerinnen müssen zwischen 25 und 40 Jahre alt, die Ehemänner dürfen nicht älter als 50 sein. Alle anderen Therapiemöglichkeiten müssen ausgeschöpft sein. Weiterhin dürfen dabei nur die Samen- und Eizellen der Ehepartner verwendet werden. Außerdem müssen beide einen negativen HIV-Test nachweisen können. Desweiteren benötigt die Frau eine ausreichende Schutzimpfung gegen Röteln.
Bei unverheirateten Paaren gibt es keine Bezuschussung durch die Krankenkassen, allerdings haben sie die Möglichkeit, die tatsächlich entstandenen Kosten bei einer Sterilitätstherapie von der Steuer abzusetzen.

Reproduktionsmedizin in Zahlen

Eine In-Vitro-Fertilisation (IVF) kostet durchschnittlich 3.000 Euro, bei einer ICSI ist mit etwa 3.600 Euro zu rechnen. Kann die Befruchtung innerhalb eines natürlichen Zyklus gemacht werden, wird es mit rund 200 Euro wesentlich günstiger. In der Regel müssen die Frauen sich während der Therapie Hormone spritzen, die ebenfalls bezahlt werden müssen.

8.8.10

Bundesratsinitiative gescheitert

Bei einer künstlichen Befruchtung müssen Paare auch künftig die Hälfte der Kosten tragen. Die Bundesregierung habe dem Bundesrat eine Abfuhr erteilt, die volle Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen wieder einzuführen, berichtet die „Saarbrücker Zeitung“ vom Freitag.

Die Wiedereinführung der vollen Kostenübernahme sei derzeit nicht geplant, so das Blatt unter Berufung auf die Regierungsmitteilung. Der saarländische Gesundheitsminister Georg Weisweiler (FDP) sagte der Zeitung, er plane für die Kostenübernahme einen erneuten Vorstoß im kommenden Jahr. Das sächsische Gesundheitsministerium kündigte an, man werde in allen zuständigen Ministerkonferenzen weiter werben.

Künstliche Befruchtung imAusland besser?

Viele Unklarheiten bestehen, wenn es um die künstliche Befruchtung geht und insbesondere die gesetzlichen Vorgaben in Deutschland.

Offenbar bestehen viele Unklarheiten darüber, was man in Deutschland darf und was nicht. Um diesbezüglich Klarheit zu schaffen, hat der Bundesverband Reproduktionsmedizinischer Zentren hat nun unter der Adresse ivf-europa.eu den Versuch unternommen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen. In einer Übersicht werden die häufigsten Mythen zur Auslandsbehandlung und deutschen Gesetzgebung entzaubert und mit den bekannten Fakten konfrontiert. Lesenswert!

30.5.10

Übergewicht kann sich störend auf die Fruchtbarkeit auswirken

Übergewicht kann bei Männern und Frauen zu Unfruchtbarkeit führen. Besonders Fettablagerungen im Taillenbereich könnten sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken. Zu viele Pfunde lösen unter anderem eine eingeschränkte Spermienbeweglichkeit aus.

Paare, bei denen der Kinderwunsch unerfüllt bleibt, sollten die Gründe hierfür auch in überschüssigem Körperfett suchen. Denn Übergewicht kann bei Männern und Frauen zu Unfruchtbarkeit führen. Besonders Fettablagerungen im Taillenbereich könnten sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken. Zu viele Pfunde lösen unter anderem eine eingeschränkte Spermienbeweglichkeit aus.

Frauen, die nicht schwanger werden können, bringen möglicherweise zu viel Gewicht auf die Waage. Eine vermehrte Insulinproduktion bei Übergewichtigen kann zu einer Insulinresistenz führen. Diese kann die Eibläschenreifung blockieren und Zyklusstörungen zur Folge haben. Unregelmäßigkeiten beim Zyklus können ein Symptom für eine Beeinträchtigung der Funktion der Eierstöcke sein.
Übergewicht bei Männern kann ebenso ein Grund für das Ausbleiben einer gewünschten Schwangerschaft sein. Bei unerfülltem Kinderwunsch sollte auch der Mann abnehmen, denn Übergewicht kann zu einem niedrigen Testosteronspiegel führen. Darüberhinaus besteht eine durch Übergewicht bewirkte gestörte Spermienproduktion und eine eingeschränkte Spermienbeweglichkeit.

Lifestyle und Kinderwunsch

Lässt sich Fruchtbarkeit bewusst beeinflussen? Diese Frage stellt sich vielen Paaren, bei denen der Kinderwunsch unerfüllt bleibt - und dies betrifft immerhin etwa 15 Prozent aller Paare im fortpflanzungsfähigen Alter. Neben körperlichen Ursachen, die sich zu gleichen Teilen bei Frauen und Männern finden, beeinflusst auch eine ungesunde Lebensweise die Fruchtbarkeit.

„Eine mangelhafte Ernährung oder der übermäßige Konsum von Nikotin und Alkohol können einer möglichen Schwangerschaft im Weg stehen“, weiß Dr. Elmar Breitbach, Arzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin an der Deutschen Klinik Bad Münder - Hannover „Doch auch Umweltgifte und Weichmacher schränken die Fruchtbarkeit vermutlich ein.“

Genussmittel beeinflussen Fortpflanzungsfähigkeit

Dass Rauchen sich negativ auf die Gesundheit auswirkt, ist allgemein bekannt. Doch beeinträchtigen Nikotin-, Drogen- und Alkoholkonsum ganz konkret auch die Fortpflanzungsfähigkeit. Bei Frauen löst der übermäßige Nikotinkonsum in einigen Fällen Menstruationsstörungen aus und erhöht das Risiko einer Fehlgeburt. Bei Männern reduziert das Rauchen, genauso wie der Genuss von Alkohol, oder illegalen Drogen wie Marihuana häufig die Qualität sowie die Anzahl der Spermien. Inwieweit der Konsum von Alkohol, Nikotin und Co. die Fruchtbarkeit beeinflusst, hängt immer von der jeweiligen Menge ab. Und nachweislich bekannt: Je mehr Risikofaktoren zusammentreffen, desto größer wirkt sich der negative Einfluss auf die Fruchtbarkeit aus.

Gesunde Ernährung führt zu gesundem Körper

Kalorienarme Diäten, Übergewicht und Nährstoffmangel beeinträchtigen vielfach den Eisprung von Frauen. Dabei spielt eine gesunde und ausgewogene Ernährung nicht nur bei Frauen mit Kinderwunsch eine große Rolle. Der richtige Speiseplan betrifft beide Partner, weiß Dr. Elmar Breitbach: „Das Paar braucht sich jedoch nicht speziell zu ernähren - eine abwechslungsreiche und nährstoffreiche Kost sollte auf dem täglichen Speiseplan stehen.“
Gefahrenpotenzial auch in Umweltgiften
Weichmacher, sogenannte Phthalate, machen Kunststoffe geschmeidiger und finden sich heutzutage fast in jedem Verpackungsmaterial wieder. Aus diesem gelangen sie in Lebensmittel und Getränke und somit in den menschlichen Körper. Sie stehen im Verdacht, die männliche Fruchtbarkeit negativ zu beeinflussen. Schwermetalle und andere Umweltgifte tragen ebenfalls nachweislich zu einer niedrigeren Spermienzahl bei.

Optimistisch auf dem Weg zum Wunschkind

Es gibt sicherlich einige Faktoren, die Einfluss auf die Fruchtbarkeit nehmen und die jede Frau und jeder Mann zu kontrollieren vermag. Entsprechende Veränderungen der Lebensweise erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft - allein durch Begrenzung des Alkoholkonsums oder Aufgabe des Rauchens lässt sich Unfruchtbarkeit meist nicht aus der Welt räumen. Ungewollt kinderlose Paare müssen deshalb aber nicht verzweifeln: Die moderne Reproduktionsmedizin kann durch verschiedene bewährte Verfahren zum ersehnten Kinderwunsch verhelfen. „Zu unseren obersten Prämissen zählt deshalb, alle Paare, die zur Kinderwunschbehandlung kommen, nicht nur medizinisch, sondern ganzheitlich optimal zu betreuen“, so Dr. Elmar Breitbach von der Deutschen Klinik Bad Münder - Hannover.

Neuer Test soll Ergebnisse der künstlichen Befruchtung verbessern

Ein neuer Test des US-Unternehmens Molecular Biometrics kann die Erfolgsquote bei künstlichen Befruchtungen von 30 auf 42 Prozent steigern. Die Untersuchungsmethode erleichtert die Auswahl der gesündesten der künstlich befruchteten Eizellen, schreibt das Magazin Technology Review in seiner aktuellen Ausgabe.

Berechnung der Eizellqualität basierend auf Spektroskopie

Bei dem neuen Test wird die Nährflüssigkeit, in der jede befruchtete Eizelle einzeln aufbewahrt wird, per Nahinfrarot-Spektroskopie auf bestimmte Biomarker untersucht. Aus diesem chemischen Fingerabdruck berechnen Algorithmen einen Wert zwischen 0 und 1. Je näher der Wert an der Obergrenze liegt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für ein erfolgreiches Einnisten in der Gebärmutter.

Spezielle Problemlösung für Deutschland

Für Deutschland entwickelt Molecular Biometrics einen eigenen Auswerte-Algorithmus, weil hier die Auswahl der Embryos bereits für den ersten Tag nach der Befruchtung vorgeschrieben ist. In anderen Ländern passiert das im Zeitraum vom zweiten bis zum fünften Tag.


Eine Steigerung von 30 auf 42 Prozent sei nicht so wenig wie es klinge, sagt Geschäftsführer Jim Posillico dem Magazin Technology Review: „Reproduktionsmediziner waren bisher froh, wenn sie einstellige Steigerungen schafften.“ Bei einer künstlichen Befruchtung werden im Labor mehrere Eizellen mit Spermien befruchtet. Bislang beurteilten Mediziner nur durch eine mikroskopische Untersuchung, welche der befruchteten Eizellen sich am besten für das Einsetzen in die Gebärmutter eignen.

18.4.10

Kampf für das Kind: Moderne Medizin und mehr Geld gefordert

PresseAnzeiger: Der Demografische Wandel und die Kinderarmut werden immer wieder thematisiert. Warum tut sich aber die Politik so schwer, medizinische Lösungsansätze zu fördern?

Ina Ganschow: Die Kassen sind leer; nichtsdestotrotz wurde mit dem Elterngeld, so sinnvoll es sein mag, der Geburtenrückgang nicht aufgehalten (siehe z.B. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,612414,00.html ), und so ist es kaum nachvollziehbar, warum die Kosten für vier reproduktionsmedizinische Behandlungen nicht komplett (wie vor der Gesundheitsreform) übernommen werden, da auf diesem Wege 10.000 Kinder jährlich zusätzlich zur Welt kommen könnten. Geradezu ein Schnäppchen verglichen mit den Ausgaben für das Elterngeld. Diese 10.000 Kinder würden zukünftig wiederum ihre Beiträge in die Sozialkassen leisten und die Behandlungskosten um ein Vielfaches zurückzahlen. Leider denkt unsere Politik nicht so weit.

PresseAnzeiger: Wie stehen sie zu Adoptionen? Setzen sie sich auch dafür ein?

Ina Ganschow: Wir stehen Adoptionen offen gegenüber und sehen im geltenden Adoptionsrecht keinen Veränderungsbedarf. Oft hören ungewollt kinderlose Paaren jedoch den Satz "Dann adoptiert doch einfach!" So einfach ist es eben nicht; einerseits sollte das Adoptivkind nicht als "Ersatz" für das leibliche Kind gesehen werden, denn gerade der bewusste Abschied vom eigenen Kinderwunsch ist wichtig, da Schwangerschaft, Geburt, Stillen usw. eben nicht erlebt werden und auch die Zeit darstellt, die das adoptierte Kind bereits mit der Herkunftsfamilie verbracht hat, einschließlich der guten oder schlechten Erfahrungen. Zudem stehen den zur Adoption freigegebenen Kindern ein Vielfaches an Bewerbern gegenüber. Nur 10% aller Adoptionen sind Fremd-Adoptionen, alles andere sind vor allem Stiefkind-Adoptionen u.ä..

PresseAnzeiger: Ihre Organisation setzt sich für kinderlose Menschen ein. Sie übergeben in Kürze einen Forderungskatalog an das Bundesgesundheits- und an das Familienministerium - was ist ihr Hauptanliegen?

Ina Ganschow: Wir möchten in erster Linie die Rahmenbedingungen für die Betroffenen verbessern. Hierzu zählt die Verminderung der finanziellen Belastung ebenso wie die Modernisierung des veralteten Embryonenschutzgesetzes. Viele Behandlungsmöglichkeiten, die im europäischen Ausland als Standard gelten, sind in Deutschland verboten. Dies entgegen aller aktuellen medizinischen Erkenntnisse. Die betroffenen Menschen haben schwer genug mit ihrem Schicksal sowie den Reaktionen aus ihrer Umwelt zu kämpfen, man sollte ihnen wenigstens ungehinderten Zugang zu medizinischen Behandlungen gewähren. Es ist z.B. völlig unverständlich, warum in Deutschland Samenspenden erlaubt sind, Eizellspenden hingegen verboten.

PresseAnzeiger: Seit der Gesundheitsreform sinkt die Kinderanzahl, die durch Reproduktionsmedizin geboren wird. Allein aus finanziellen Gründen?

Ina Ganschow: Ja! Für viele Paare ist gerade jetzt in Zeiten der Wirtschaftskrise - der Eigenanteil von 2.000-3.000 Euro pro Behandlung nicht tragbar. Auch muss man rechnen, dass bis zum Eintreten einer Schwangerschaft vier Behandlungszyklen als realistisch anzusehen sind. Der Vierte muss seit der Gesundheitsreform komplett selbst gezahlt werden. Die Kosten belaufen sich dann bereits auf 4.000 - 6.000 Euro. Ist das Paar nicht verheiratet, zahlt es die Kosten ab der ersten Behandlung komplett aus der eigenen Tasche.

PresseAnzeiger: Warum ist Unfruchtbarkeit keine anerkannte Krankheit, wenn so viele Menschen davon betroffen sind?

Ina Ganschow: Stellen Sie diese Frage doch bitte Herrn Dr. Rösler. Als Ursachen für das Ausbleiben einer Schwangerschaft werden in der überwiegenden Zahl der Fälle medizinisch nachweisbare gesundheitliche Probleme diagnostiziert, z.B. hormonelle Störungen bei Mann und/oder Frau, Verklebung der Eileiter, eingeschränkte Spermienqualität. Die derzeitige Rechtsprechung ist daher aus unserer Sicht inkonsequent: Im Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 27.02.2009 heißt es: "Die künstliche Befruchtung beseitigt keinen regelwidrigen körperlichen Zustand, sondern umgeht ihn mit Hilfe medizinischer Technik, ohne auf dessen Heilung zu zielen." Doch gilt diese Auslegung nicht auch für Knieprothesen, Bypassoperationen oder Hörgeräte?

Via: Presseanzeiger

19.3.10

Wer soll für künstliche Befruchtung zahlen?

Seit 2004 sind die Leistungen der Krankenkassen für künstliche Befruchtungen (in-vitro-Fertilisation, IVF) auf die Hälfte der Kosten von höchstens drei Behandlungsversuchen begrenzt. Die Paare müssen seitdem einen Eigenanteil von ca. 1.500 bis 1.800 Euro pro Versuch zahlen. Um die reduzierten Leistungen zu erhalten, müssen sie verheiratet und zwischen 25 und 40 (Frauen) bzw. 50 Jahre (Männer) alt sein. Durch die neue Regelung ist die Zahl der künstlichen Befruchtungen deutlich zurückgegangen, ebenso die Zahl der mit ihrer Hilfe geborenen Kinder. Der Bundesrat hat im Sommer 2008 die Bundesregierung aufgefordert, wieder zur vollen Kostenübernahme zurückzukehren. Die Bundesregierung hingegen argumentierte, künstliche Befruchtungen seien versicherungsfremde Leistungen. Sachsen zahlt seit 2009 Zuschüsse zu den Behandlungen.

Umfrage unter der Bevölkerung, Experten und Paaren

Die Bochumer Nachwuchsgruppe "Gerechtigkeit in der modernen Medizin" befragte die Bevölkerung, Expertengruppen (Reproduktionsmediziner, psychosoziale Berater, Medizinethiker, Sozialrechtler, Gesundheitspolitiker) und betroffene Paare zu diesem Thema. Zwar finden die Mehrheit der Bevölkerung und der Experten und immerhin ein Drittel aller Paare eine Eigenbeteiligung grundsätzlich angemessen, aber statt 50% sollte sie nach Ansicht der Befragten bei 15 bis 25% der Kosten liegen. Zur Finanzierung von Kinderwunschbehandlungen wurde teilweise einer Erhöhung der Versicherungsbeiträge und teilweise einer Verwendung von Steuergeldern zugestimmt. "Im Ergebnis stimmt das Meinungsbild recht gut mit der Regelung in Österreich überein, wo die Behandlungskosten zwischen den Paaren, der Krankenversicherung und einen IVF-Fonds aufgeteilt werden", berichtet Dr. Oliver Rauprich, Leiter der Nachwuchsgruppe.

Moralische Überzeugungen

Ein Einsparpotenzial bei Kinderwunschbehandlungen wurde von den Experten nicht gesehen. Auch wurde es abgelehnt, Frauen die Finanzierung ihrer Behandlung durch eine Eizellenspende zu ermöglichen. Jedoch würden es die Befragten mehrheitlich begrüßen, wenn die Erfolgsraten der einzelnen IVF-Zentren offen gelegt würden, um deren Behandlungsqualität vergleichen zu können. In der Studie wurde zudem untersucht, auf welchen normativen Überzeugungen die Befürwortung einer Kostenübernahme von Kinderwunschbehandlungen beruht: Sie war stark korreliert mit den Überzeugungen, Unfruchtbarkeit sei eine Krankheit, unfruchtbare Paare mit unerfülltem Kinderwunsch seien behandlungsbedürftig und Kinder bekommen zu können gehöre zu den grundlegenden Möglichkeiten, die jeder Mensch in seinem Leben haben sollte.

 

Publikation: Who should pay for assisted reproductive techniques? Answers from patients, professionals and the general public in Germany Rauprich, O. et al.; Human Reproduction doi:10.1093/humrep/deq056 (2010)

1.12.09

Viele Wege führen zum Wunschkind

 

Viele Wege führen zum Wunschkind

Moderne Reproduktionsmedizin hält effektive Behandlungsmethoden bereit / Individuell abgestimmte Therapie unerlässlich
Bad Münder im November 2009. Während zahlreiche Bekannte und Freunde längst ihre Wonneproppen in den Armen halten, warten circa 15 Prozent der Paare in Deutschland leider vergeblich auf den lang ersehnten Nachwuchs. Eine belastende Situation für Frauen und Männer gleichermaßen, die nicht selten in Gefühle des Versagens, des „nicht vollwertig Fühlens“ und sogar in Depressionen münden kann. Fragen wie „Was machen wir nur falsch?“ oder „Wieso klappt es ausgerechnet bei uns nicht?“ zermürben Betroffene zusätzlich. Dabei können verschiedene körperliche Störungen zugrunde liegen, die in vielen Fällen auch gut zu therapieren sind. So können sie bei der Frau wie auch beim Mann oder bei beiden Partnern vorliegen. „Mit einer umfangreichen Untersuchung mittels Hormondiagnostik, Zyklusmonitoring oder Spermiogramm können wir die Ursachen eingrenzen und zusammen mit dem Paar einen persönlichen Behandlungsplan besprechen und einleiten“, so Dr. Elmar Breitbach, Frauenarzt und Reproduktionsmediziner an der Deutschen Klinik Bad Münder.
Heute stehen verschiedene bewährte Methoden bereit, die der ungewollten Kinderlosigkeit ein Ende bereiten können. Zu den wichtigsten zählen:
Insemination – Samenübertragung
Wenn die Störung beim Mann liegt, sei es durch eine leicht eingeschränkte Samenqualität oder wenn bei der Frau eine verminderte Schleimbildung der Gebärmutter vorherrscht, könnte die sogenannte Insemination Anwendung finden. „Hier werden zum Zeitpunkt des Eisprungs die speziell aufbereiteten Samenzellen des Mannes mittels eines hauchdünnen Katheters in die Gebärmutter oder auch in den Eileiter eingebracht“, sagt Dr. Breitbach. Mithilfe einer vorherigen Hormontherapie kann die Eibläschenreifung angeregt und der Eisprung ausgelöst werden, sodass sich die Erfolgschancen erhöhen.
IVF – In-vitro-Fertilisation
Zu den bekanntesten Verfahren zählt sicherlich die „Reagenzglas“-(In-vitro-) Befruchtung, angewandt bei einer Funktionsstörung des Eileiters, bei Endometriose oder auch bei ungeklärter Sterilität. Dabei entnimmt der Reproduktionsmediziner nach vorheriger hormoneller Stimulation die reifen Eizellen der Frau aus dem Eierstock, die anschließend im Labor mit aufbereiteten Spermien des Mannes zusammengebracht werden. „Innerhalb von 18 bis 24 Stunden lässt sich bereits erkennen, ob ein Spermium in die Eizelle vorgedrungen ist und eine Befruchtung stattgefunden hat“, erklärt Dr. Breitbach. In Deutschland dürfen dann bis zu drei befruchtete Eizellen weiter kultiviert werden, die nach zwei bis drei Tagen als herangereifte Embryos in die Gebärmutterhöhle eingesetzt werden.
ICSI – Intracytoplasmatische Spermieninjektion
Bei Einschränkung der männlichen Fruchtbarkeit oder auch bei mehrmalig ausbleibender Befruchtung nach IVF-Behandlung kann diese Methode zum Einsatz kommen. Hierbei injiziert der Mediziner im Labor ein einzelnes Spermium direkt in die Eizelle. „So kann auch bei wenigen oder unbeweglichen Spermien eine Schwangerschaft erzielt werden“, sagt der erfahrene Reproduktionsmediziner Dr. Breitbach. Vorher wird die gleiche Vorgehensweise wie bei IVF nötig: eine hormonelle Vorbehandlung mit der Entnahme der Eizellen sowie die Kultivierung der Eizellen bis hin zur Rückgabe der Embryonen in die Gebärmutter.
TESE – Testikuläre Spermienextraktion
Diese Operation, die ambulant in örtlicher Betäubung oder auch in Vollnarkose durchgeführt werden kann, findet dann statt, wenn im Ejakulat keine Spermien nachgewiesen werden können. So gewinnt der Arzt mithilfe einer Hodenbiopsie Spermien, die anschließend aufbereitet und eingefroren werden. „Bereits während des Eingriffs zeigt sich, ob Spermien vorhanden sind oder nicht – aber in 60 Prozent ist das der Fall“, so Dr. Breitbach. Die so gewonnenen Spermien stehen dann für eine ICSI-Behandlung (s.o.) zur Verfügung.
Hormonbehandlung
Immer wieder ist im Rahmen der Reproduktionsmedizin von der Hormonbehandlung die Rede. Ein sensibles Einsatzgebiet, bei dem verantwortungsvolle Ärzte auf eine milde und angepasste Hormondosierung achten, damit es bei den betroffenen Frauen nicht zu einer Überstimulation kommen kann. Besonders wenn Störungen im Hormonhaushalt der Frau vorliegen, kann eine gut überwachte und genau abgestimmte Hormongabe einen intakten Zyklus wiederherstellen und somit die Voraussetzungen für eine Schwangerschaft erhöhen. „Ob Eizellreifung, Auslösen des Eisprungs oder auch Aufbau der Gebärmutterschleimhaut zum späteren Einnisten des Embryos: eine gut kontrollierte Hormonbehandlung stellt häufig die Weichen für den Erfolg jeder folgenden Maßnahme“, meint Dr. Elmar Breitbach. Grundsätzlich sollten Hormonbehandlungen immer mit dem behandelnden Arzt genauestens besprochen und individuell dosiert werden.
Mehr Informationen auch im Internet unter www.kinderwunsch.com.

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